Physikanten begeistern

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Unter dem Motto „learning by burning” standen drei Vorstellungen der Physikanten am 9. Februar 2017 in der Aula des Celtis-Gymnasiums. Eindrucksvoll bewiesen sie: Wer für Physik brennt, ist fähig auch bei anderen den Funken der Begeisterung zu entfachen. Über 200 unserer Schülerinnen und Schüler ließen sich durch die abwechslungsreich dargebotenen Experimente der Physikanten mitreißen.  Mit einem Laserpointer, einer Solarzelle und einem Gitarrenverstärker rockten die Physikanten mit der so produzierten Musik den Saal. Sie ließen riesige Wirbelringe durch das Publikum sausen (Bild) und geradezu magisch eine elektrisch geladene Plastiktüte durch die Luft schweben. Dazwischen gab es immer wieder kurzweilige Experimente mit einem Becher, zum Nachmachen zu Hause, von einer Anwendung der Zentripetalkraft bis zur Verwandlung von Cola in eine Art Pudding durch Superabsorber. Mutige Schülerinnen und Schüler bildeten einen lebendigen Stromkreis, der durch den angeschlossenen MP3-Player hörbar gemacht wurde (Bild). Immer wieder durfte das Publikum aktiv teilnehmen. So bildeten vier sportliche Männer eine selbsttragende Konstruktion bei der sie sich durch Stühle unterstützt jeweils auf den Schoß des Nachbarn legten, danach wurden die Stühle entfernt (Bild). Sehr beeindruckend war der Feuertornado, erzeugt durch einen zylinderförmigen Käfig, der um ein Feuer rotierte. Zum Abschluss der Wissenschaftsshow zeigten die Physikanten wie sich das Einatmen von Helium bzw. Schwefelhexafluorid auf die Stimmhöhe auswirkt. Die Drohung mit tiefer Stimme gesprochen:“ Ich werde euch alle holen und ins Reich der Physik entführen!“ war bereits in den ersten Minuten der Show wahr geworden: Alle Besucher waren längst im Reich der Physik angekommen und bleiben hoffentlich noch lange dort. 

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Unterstützung unseres Elternbeirates und unseres Freundeskreises bedanken. Herzlicher Dank an meine Kollegin Irene Kaindl vom Celtis-Gymnasium für die großartige Zusammenarbeit und die Organisation als Gastgeber. 

Silke Beutner

 

W-Seminar Kunst

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Das Projekt professionelles Erlernen der verschiedenen Techniken des Tiefdrucks, sprich der Radierung, hat das W-Seminar am 20.2. 2017 bei dem dritten Besuch in der Schweinfurter Radierwerkstatt abgeschlossen. In etwa drei Stunden konnten die Schülerinnen ihre Gemeinschafts-Aquatinta auf einer großen Kupferplatte von 25 x 35 cm abschließen. Viel zusätzliches Engagement von den Schülerinnen, Herrn Greschner als Leiter des Werkstattprojekts und von OStRin Gräb trug zu beachtlichen Ergebnissen bei. Für den praktischen Teil ihrer Seminararbeit sind Lena, Lisa, Selina, Lea, Lana, Sophia, Carmen und Jona gewappnet und dürfen nach Absprache sogar die Werkstatt nutzen.

Irene Gräb

Peter Hub im Kellertheater des OMG

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Besuch der Q 11 und Q 12 bei Kurt Tucholsky

Deutsche Literatur, und dazu noch Zeitgeschichte? Auch wenn diese beiden Themen wahrscheinlich bei Schülern erst einmal auf mäßige Begeisterung treffen, schaffte es der Schauspieler Peter Hub, den Jahrgangsstufen 11 und 12 die Werke des Schriftstellers Kurt Tucholsky anschaulich und humoristisch vorzutragen. Peter Hub kam zu Beginn mit einer Flasche Bier in der Hand auf die Bühne und präsentierte im Berliner Dialekt das erste Gedicht. Doch die Gedichte wurden nicht nur anschaulich dargestellt, indem er teilweise seine Kleidung wechselte oder andere Requisiten benutzte, sondern er brachte die ausgewählten Werke Tucholskys auch noch in eine logische Reihenfolge und erklärte zeitgeschichtliche Hintergründe. Dazu zählten beispielsweise der Erste Weltkrieg oder die damalige politische Lage, auf die Tucholsky in vielen seiner Gedichte kritisch einging. Um den Dichter als ganze, runde Persönlichkeit darzustellen, mussten natürlich auch die negativen Seiten dieses trotzdem großartigen Mannes beleuchtet werden, wie zum Beispiel, dass er oft mehrere Frauen gleichzeitig hatte, und dass er zu Kriegszeiten alles nur Mögliche getan hat, um nicht an der Front kämpfen zu müssen und sich so in Lebensgefahr zu begeben. Auch zeigte Peter Hub, dass sich in den Werken häufig Parallelen zum heutigen Weltgeschehen herstellen lassen. Dies wurde besonders deutlich, als er das Gedicht „Die freie Markwirtschaft“ rappte, woraufhin begeisterte Zuhörer im Takt mitschnipsten. Insgesamt schaffte Peter Hub durch eine gut ausbalancierte Mischung aus Humor und Ernst, die zu jener Zeit herrschende Atmosphäre detailliert, aber zugleich auch einprägsam darzustellen. Somit schuf er für die Oberstufler eine ideale Grundlage, um im Deutschunterricht auf dieses Thema aufzubauen.

Nils W. (Bilder M. Ohle)

Martina Schumacher-Nettner scheidet aus dem Vorstand aus

Verabschiedung Frau Nettner-FotoSie war von Anfang an dabei, ja sie war sogar schon vorher dabei – nämlich als Schülerin und Abiturientin am Olympia-Morata-Gymnasium. Ihre enge Verbundenheit mit „ihrem“ Gymnasium bewegte sie schon bei der Gründung des Freundes- und Ehemaligenkreises im Jahre 2002 zur Mitarbeit. Frau Schumacher-Nettner übernahm im Vorstand des Freundeskreises verschiedene Ämter. Immer wenn Not am Mann/an der Frau war, stellte sich Martina Schumacher-Nettner zur Verfügung, ob als  Schriftführerin oder als Schatzmeisterin.

Mit Stolz kann sie bei einem Gang durch das Schulgebäude die vielen Anschaffungen sehen, die unter ihrer Mitwirkung vom Freundeskreis z.T. angeregt und finanziell unterstützt wurden. Dazu zählen z.B. der Schulname an der Fassade zur Ignaz-Schön-Str.; im grünen Innenhof die Bank, die verschiedenen fest installierten Sportgeräte für die „Bewegte Pause“, die Sonnenschirme; im Schulgebäude die Hinweisbeschilderung. Nicht zu vergessen ist natürlich die direkte finanzielle Unterstützung von Schüleraktivitäten wie z.B. Theateraufführungen, die Versorgung mit Getränken bei Laufveranstaltungen, die Übernahme von Startgeldern u.v.m.

Ihre Mitstreiter im Vorstand bedauern ihr Ausscheiden sehr und danken ihr herzlich für die viele geleistete Arbeit. Als Mitglied bleibt sie dem Freundeskreis natürlich weiterhin verbunden.

Als neuer Schatzmeister wurde bei der letzten Mitgliederversammlung StD i.R. Gerhard Ullrich gewählt. Als ehemaliger Latein- und Geschichtslehrer am Olympia-Morata-Gymnasium  ist er sicher vielen von Ihnen vertraut. Wir danken für seine Bereitschaft und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Für den Vorstand, Dieter Hermann

Besuch bei der Sparkasse Schweinfurt

2017 02 02 HP Sparkasse 3Die Schüler der Klassen 9a und 9c konnten im Rahmen des Unterrichts in Wirtschaft und Recht einen interessanten Vormittag rund ums Geld erleben. Im Mittelpunkt des Unterrichtsganges zur Sparkasse Schweinfurt standen der Zahlungsverkehr und das Girokonto. Viel Wissenswertes konnte man dabei auch über die modernen Zahlungsarten, wie z. B. das kontaktlose Zahlen mit dem Smartphone, erfahren. Beim Rundgang durch die Sparkasse wurden zahlreiche neue technische Geräte zur Geldeinzahlung, Chip-Aufladung etc. vorgestellt.

Elisabeth Seyschab, Wirtschaft und Recht

 

Besuch des W-Seminars Kunst in der Schweinfurter Radierwerkstatt

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Zu den wesentlichen Inhalten des W-Seminars „Druckgrafik der Moderne“ gehört nicht nur die Kenntnis zu verschiedenen Drucktechniken, sondern auch ihre handwerkliche Beherrschung. In den vergangenen Monaten hatten sich die Schülerinnen im Unterricht bereits intensiv mit Hochdruck und experimentellem Tiefdruck befasst. Nun war es Zeit, die klassischen Tiefdruckverfahren der Ätzradierung und der Aquatinta kennen zu lernen. Den Kontakt zu Herrn Greschner in der Schweinfurter Radierwerkstatt vermittelte freundlicherweise Frau Rückel, die Mutter einer Schülerin bei uns am OMG. In einem fein ausgearbeiteten Programm erläuterte Herr Greschner lebendig die Verfahren zu diesen  komplizierten Drucktechniken. Da die Ätzradierung als auch die Aquatinta auf chemischen Vorgängen basieren, war  die professionell eingerichtete Werkstatt  in der Georg-Schäfer-Straße  der ideale Lernort.

Eine kurze Information zur Technik:

Ätzradierung:   In einer aufwändig polierten und geschliffenen Kupferplatte wird die Zeichnung mittels Eisen III chloridsäure geätzt. Vor dem Bezeichnen der Platte muss der Grund mit Asphaltlack geschützt werden.

Aquatinta: Bei der Aquatinta werden nicht nur Linien, sondern  Flächen verschiedener Ätzgrade erzeugt. Dazu muss man die Kupferplatte gleichmäßig mit Collophoniumstaub benetzen und diesen sodann aufschmelzen. Je nachdem, wie viele Helligkeitsstufen erzeugt werden sollen, legt man die Platte wiederholt ins Säurebad und deckt immer wieder  Flächen mit Lack ab.

Am Ende unseres zweiten Werkstattbesuchs am 6.Februar sind schon die ersten Ätzradierungen fertig.  Jede Schülerin kann stolz sein auf ihre erste selbst ausgeführte,  echte Radierung! Am 20. Februar treffen wir uns wieder in der Schweinfurter Radierwerkstatt, um unsere Aquatinta  – eine große Kupferplatte als Gruppenarbeit – zu schaffen. Schon jetzt bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Greschner für seinen professionellen Einsatz im Dienst der „schwarzen Kunst“.

Irene Gräb