Prag-Austausch 2017: Unsere Partner am OMG

In der Zeit von 12. – 19. Mai 2017 waren bei uns am OMG und den am Prag-Austausch beteiligten Gastfamilien die Schülerinnen und Schüler aus Prag zu Gast, bei denen unsere Schülerinnen und Schüler im Oktober 2016 herzlich aufgenommen worden waren. Die Wiedersehensfreude war allenthalben groß, genauso wie das Bedauern darüber, dass die Woche unseres Austauschs so schnell vorüberging. Aus vielen gemeinsamen Unternehmungen und Begegnungen nehmen alle Beteiligte wundervolle Erinnerungen mit, und in vielen Fällen darf man hoffnungsvoll sein, dass aus diesem Austausch langdauernde Freundschaften erwachsen sind bzw. werden. Allen Gastfamilien auf deutscher und tschechischer Seite sei hier herzlich gedankt, besonders auch den auf beiden Seiten beteiligten Lehrkräften. Wir freuen uns auf den nächsten Durchgang unseres Prag-Austauschs und hoffen, dass dieser sich dauerhaft etablieren lässt.

Holger Wörtmann

Vorfreude auf Besuch aus Prag

Für den Abend des Freitag, den 12. Mai 2017 erwarten wir voller Vorfreude die Ankunft unserer Freunde aus Prag zu ihrem einwöchigen Aufenthalt in Schweinfurt und Umgebung.

Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Gymnázium Chodovická war im Oktober 2016 eine Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrkräften für eine Woche zum Start unseres Austauschs in Prag. Wir wurden damals sehr herzlich empfangen und verbrachten eine wundervolle Woche in Tschechien, während derer viele Freundschaften entstanden. Per Skype, Facebook usw. wurden diese Kontakte in den letzten Monaten gepflegt, und nun ist es also Zeit für den Gegenbesuch unserer Partner aus Prag.

Wir wünschen der ganzen Gruppe eine unkomplizierte Anreise nach Schweinfurt, und wir freuen uns darauf, unseren tschechischen Gästen und Freunde das Leben in unseren Familien, unserer Schule und unserer Region zu zeigen und uns für die tolle Woche in Prag zu revanchieren.

Vítejte na gymnáziu Olympia Morata!
Seid uns herzlich willkommen am Olympia-Morata-Gymnasium!

Holger Wörtmann

Von asylsuchenden, königlichen Fröschen und „grimmigen“ Brüdern… –

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Zu Besuch in der Buchhandlung Vogel

„Ein chirurgischer Eingriff rettet eine Großfamilie“ – Was wie eine dramatische Zeitungsmeldung klingt, entpuppte sich beim Besuch der Buchhandlung Vogel durch die Klassen 5a und 5b als ein wichtiger Hinweis auf ein zu erratendes Märchen in einem spannenden, nicht immer ganz ernsten Quiz, an dem unsere Schülerinnen und Schüler zu knobeln hatten. Anlässlich des Welttags des Buches, der seit 1995 alljährlich am 23. April gefeiert wird, durften unsere Fünfklässler/innen spannenden Fakten rund um die Literatur, insbesondere um das Reich der Märchen, lauschen und ihr eigenes Wissen zum Besten geben. Als Inspiration für den von der UNESCO ins Leben gerufenen „Buchfeiertag“ galt der katalanischen Brauch, dem Volksheiligen St. Georg zu Ehren an dessen Namenstag Rosen und Bücher an liebe Menschen zu verschenken. Somit endete auch der informative Vortrag über die Gebrüder Grimm und ihre Märchensammlungen mit dem von unseren Schüler/innen/n begeistert in Empfang genommenen Präsent des Welttagsbuches „Ich schenk dir eine Geschichte“, das in diesem Jahr mit einer schaurig-schönen Gruselgeschichte aufwartet. Anschließend fand sich noch etwas Zeit, die gut gefüllten Bücherregale zu durchstöbern und in den neuesten Jugendbüchern zu schmökern, sodass das ein oder andere zusätzliche Buch noch spontan eine/n neue/n Besitzer/in fand. Letztlich wurde der inzwischen schon fest in der Jahrgangsstufe 5 verankerte Ausflug in die Schweinfurter Citybuchhandlung erneut zu einer lohnenswerten Aktion im Rahmen der Leseförderung an unserer Schule. Aber nicht nur das Team der Buchhandlung hielt, was es versprochen hatte – es sei ihm herzlich gedankt. Auch der Himmel war uns wohl gesonnen, sodass wir – trotz fachmännischer Ausrüstung für das wechselhafte Aprilwetter, das bisher auch den Mai fest im Griff hatte – trockenen Fußes wieder zurück ans OMG kamen.

Magdalene Schäfer und Tanja Merkel

Existenzbedrohende Lebenslagen absichern?

2017 05 08 Sozialversicherung 10. KlassenHierfür gibt es in Deutschland vor allem die gesetzliche Sozialversicherung. Steigende Lebenserwartung und geringe Geburtenraten belasten das soziale Netz. Der Expertenvortrag der AOK sensibilisiert für die aktuelle Situation und macht allen deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit den Themen Rente und private Absicherung zur Eigenvorsorge auch schon in jungen Jahren ist.

Elisabeth Seyschab, Fachbetreuung WR

 

  • 6a Laura Rumpel 1
  • 6a Sophie Zietsch, Merle Vogt
  • 6b Kimberly Tewe
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  • 6a Elena und Madlin Reusch
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Wieder haben sich Schülerinnen der Unterstufen im Kunstunterricht mit den Themen des Europäischen Wettbewerbs, der im Jahr 2017 unter dem Motto „Tradition und Moderne“ stand, bildnerisch intensiv beschäftigt. Folgende Themen waren für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 zur Auseinandersetzung ausgeschrieben:

  1. Musik verbindet
  2. Sagengestalten heute
  3. Bewegliche Lettern – was Buchstaben sagen

Jedes der drei Themen  wurde ganz unterschiedlich bearbeitet. Die Preisträgerinnen des diesjährigen europäischen Wettbewerbs lauten:

Kimberley T., Zahide H., Laura R., Madlin R., Elena R., Merle V., Sophie Z.

Irene Gräb

Umfrage zum Leseverhalten am Olympia-Morata-Gymnasium

In Geschichten alter Bücher eintauchen, Comics anschauen, Zeitungen  durchblättern, Literatur analysieren…Lesen im Allgemeinen empfinden die meisten Schüler heutzutage doch eher als lästig oder langweilig und beschäftigen sich daher bevorzugt mit dem Handy, Filmen oder anderen modernen Medien. Um das zu ändern, haben wir, die 13 Schülerinnen des P-Seminars Deutsch mit dem Titel „Lesen lieben lernen“, uns damit befasst, wie man unseren Mitmenschen das Lesen wieder etwas näher bringen kann. Zum Welttag des Buches am 23. April 2017 haben  Franziska T. und Eda. C., zwei Schülerinnen unseres P-Seminars, eine Umfrage zum Leseverhalten am OMG erstellt. Dabei haben wir zuerst während einer unserer wöchentlichen P-Seminar Stunden Fragen erarbeitet. Aus den Ergebnissen haben Franziska und Eda einen Fragebogen mit insgesamt fünf Fragen erstellt. Diesen haben sie an ausgewählte Lehrer verteilt, die ihre jeweiligen Schüler befragten. Für eine Klasse wurde jeweils ein Fragebogen benutzt, wobei dieser nach Stufe und Geschlecht unterteilt war. Danach haben Franziska und Eda die Bögen sorgfältig ausgewertet und die Ergebnisse im Seminar vorgetragen.  Zusammenfassend war am auffälligsten, dass alle das Lesen für sehr wichtig halten, obwohl viele nicht gerne lesen.

  Leonie Köhler (P-Seminar Frau von Hirschhausen)

Schüler präsentieren Vietnam im Geographieunterricht

IMG-20170404-WA0000Der asiatisch-pazifische Raum ist im Lehrplan der 10. Jahrgangsstufe ein wichtiges Thema. In der Klasse 10E2 konnten wir im Rahmen dieses Lernbereichs die interessante Familiengeschichte zweier Mitschüler nutzen. Ly und Tino sind beide in Deutschland geboren, doch ihre jeweiligen Eltern stammen ursprünglich aus Nordvietnam,  hatten einige Jahre in der ehemaligen DDR gelebt und gearbeitet, bevor sie schließlich in den Westen flüchteten bzw. nach dem Mauerfall nach Schweinfurt kamen. Ly und Tino stellten die naturräumlichen Gegebenheiten, die Geschichte, Wirtschaft, Umwelt und Kultur des aufstrebenden Take-off-Staats Vietnam in einer anschaulichen Bildpräsentation vor. Den Mitschülern aus der 10E2 war nicht bewusst, dass sich das südostasiatische Land mittlerweile auch bei Touristen immer größerer Beliebtheit erfreut, da es z.B. Traumstrände und eine exotische Kultur zu bieten hat. Ly hatte für die Präsentation eigens ein Ao dai angezogen, ein traditionelles Kleid, das in Vietnam zu besonderen Anlässen getragen wird.

(Barbara Schug, Foto: Oshini K.)

Geographie-Exkursion der Q12: Schüler untersuchen Stadtstrukturen in Erlangen

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Migration, Segregation, Konversion und nachhaltige Stadtentwicklung heißen die etwas sperrigen Fachbegriffe aus der Geographie der Q12, hinter denen sich aber spannende Prozesse verstecken, die die beiden Abiturkurse in Erlangen intensiv untersuchten. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Barbara Schug und Thomas Liepert sowie dem Studienseminar Geographie erforschten sie an ausgewählten Stationen die Strukturen der mittelfränkischen Universitätsstadt. Vor der in Schweinfurt gerade brisanten Frage, wie man die nach dem Abzug der US-Streitkräfte frei gewordenen Flächen einer möglichst optimalen Nachfolgenutzung zuführt, stand Erlangen schon 20 Jahre früher. Nach einem Ideenwettbewerb favorisierte man dort bei der Konversion das Konzept einer nachhaltigen Stadtplanung, und zwar gleichermaßen in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dieses zukunftsorientierte  Denken ließ nach der Beseitigung diverser Altlasten auf dem 136 Hektar (ca. 200 Fußballfelder) umfassenden Gebiet den vollkommen neuen Stadtteil „Röthelheimpark“ entstehen, der Wohnraum verschiedener Preisklassen für alle Generationen, eine Variation vieler Gewerbesektoren sowie großflächige Naturschutzgebiete und Grünanlagen beinhaltet. Nach Einschätzung der Schüler entstand durch die Konversion ein Musterbeispiel nachhaltiger Stadtentwicklung. Viele einschlägige Merkmale wie die ausgezeichnete Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit, die kurzen Wege innerhalb des Stadtviertels, die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie das umfangreiche und gleichzeitig differenzierte Arbeitsplatzangebot wurden an Ort und Stelle notiert. Aufgrund der idealen, sowohl zentrums- als auch naturnahen Lage besticht der Stadtteil durch seinen hohen Wohnwert. Außerdem hilft das neue Angebot, die angespannte Wohnsituation der in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsenen „Siemens-Stadt“ zu lindern. Attraktive Möglichkeiten für die Begegnung aller Alters- und Lebensstilgruppen sowie vielfältige integrative und internationale Bildungsangebote zeugen von der weltoffenen Willkommenskultur dieses Stadtbezirks.

Außerdem erkundeten die Schüler mit Hilfe umfangreichen statistischen Materials die demographischen und sozialen Strukturen weiterer ausgewählter Stadtviertel, wie z.B. die Markgrafenstadt, den Burgberg und den Anger. Sie übten dabei wichtige geographische „Methoden vor Ort“, wie z.B. Beobachten, Befragen, Zählen, Auswerten von Statistiken und Diagrammen, Messen, Orientieren mit Karten, selbständiges Kartieren und Präsentieren. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit wurden alle Ziele klimaneutral, nämlich mit der Bahn, öffentlicher Buslinie und zu Fuß erreicht.

(Barbara Schug, Fotos: Thomas Liepert)